Zukunft des Lehrschwimmbeckens in Breyell auf gutem Weg

Auf Initiative des Nettetaler Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk fand jetzt ein Treffen zur Zukunft des Breyeller Lehrschwimmbeckens im Nettetaler Rathaus statt. Optendrenk, der selbst Vorsitzender des TV Lobberich ist, wurde dabei von der Vorsitzendes des TV Breyell, Gabriele Kriegers sowie den Turnwartinnen Marianne Doußier (Breyell) und Margret Tüffers (TV Lobberich) begleitet. Der TV Breyell hatte Optendrenk und den TV Lobberich um Unterstützung besonders für den Standort Breyell gebeten. In beiden Vereinen sind viele Kinder, Jugendliche und ältere Menschen in den Schwimmabteilungen aktiv. Während beim TV Lobberich schon bald mit der Schließung des Beckens des LSB in Hinsbeck Probleme entstehen, ist die Schwimmabteilung des TV Breyell vom schlechten Zustand des Lehrschwimmbeckens dort schon erheblich betroffen.
Mit Bürgermeister Christian Wagner, Sportdezernenten Armin Schönfelder, Baudezernentin Susanne Fritzsche sowie Schul- und Sportamtsleiter Roland Peuten nahmen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung an dem Treffen teil. Wagner erläuterte den Ratsbeschluss aus Dezember 2016, wonach neben dem NetteBad ein weiteres Schwimmbecken in Nettetal betrieben werden soll. Es gehe daher im Kern um die Standortfrage. Das könne neben dem NetteBad in Kaldenkirchen oder am Grundschulzentrum in Breyell sein. Frau Fritzsche erläuterte dann mögliche Baukosten. Deutlich wurde, dass eine Sanierung bereits sehr teuer würde und wahrscheinlich ein modernes Lehrschwimmbecken die sinnvollere Entscheidung sei. Wagner, auch nebenamtlicher Geschäftsführer der Stadtwerke Nettetal, die auch das NetteBad betreiben, führte aus, dass man auf Basis der bisherigen Informationen keine Erkenntnisse habe, dass sich ein Lehrschwimmbecken in Kaldenkirchen deutlich wirtschaftlicher als in Breyell betreiben lassen würde.
Vor diesem Hintergrund regte Marcus Optendrenk dringend an, in Breyell ein gutes Schwimmangebot zu erhalten, das für Schaager, Lobbericher, Hinbecker und Breyeller Kinder, Schulen und Senioren gut erreichbar sei. Gerade für eine familienfreundliche Stadt wie Nettetal müsste ein ortsnahes Angebot für kleine Kinder, die schwimmen lernen wollen, erhalten bleiben.
Sportdezernent Schönfelder sieht ebenfalls eine Präferenz für den bisherigen Standort, will aber die Einzelheiten zunächst noch mit den Schulen besprechen.
Margret Tüffers vom TV Lobberich machte deutlich, wie schmerzhaft die Schließung des Beckens in Hinsbeck sei. Sie vertraut jetzt auf eine für die vielen insbesondere älteren Nutzer gute Lösung. Auch Gaby Kriegers und Marianne Doußier vom TV Breyell würden sich sehr über eine Fortsetzung der Aktivitäten in Breyell freuen.
Christian Wagner führte anschließend aus, dass die Verwaltung vor den Sommerferien eine Grundsatzentscheidung auf den Weg bringen wollte, so dass der Rat in seiner Juli-Sitzung entscheiden kann. Er selbst tendiere auch dazu, ein modernes, zukunftsfähiges Angebot zu gewährleisten, was mit den zwei Standorten in Kaldenkirchen (NetteBad) und Breyell (Neubau Lehrschwimmbecken) nach jetzigen Erkenntnisstand gut möglich sei.
Marcus Optendrenk freute sich, dass durch dieses Treffen bei den betroffenen Vereinen wieder der Mut wachsen kann, für die Zukunft zu arbeiten. „Im Juli können wir im Rat dann eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Nach den heutigen Informationen bin ich zuversichtlich, dass dabei die Interessen der Familien mit kleinen Kindern und der Vereinsmitglieder in Breyell und Lobberich gut berücksichtigt werden!“
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