Rückenwind aus Berlin für den zweigleisigen Ausbau zwischen Kaldenkirchen und Dülken

Kreis Viersen, 07. November 2019: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, den 06.11.2019 zwei von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vorgelegte Gesetze zur Planungsbeschleunigung zugestimmt. Damit werden wichtige Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag und dem Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung umgesetzt. Ziele des Gesetzes sind:

  • Die Umsetzung von wichtigen umweltfreundlichen Verkehrsprojekten soll beschleunigt werden.
  • Der Deutsche Bundestag soll per Gesetz die Genehmigung erteilen können (sog. Maßnahmengesetze).
  • Verkürzung langwieriger Verfahren.

Hierzu gehören bundesweit insgesamt sechs Projekte. „Wir freuen uns sehr, dass auch ein wichtiges Schienenprojekt, der Ausbau der Eisenbahnstrecke an der deutsch-niederländischen Grenze über Kaldenkirchen, Viersen und Rheydt nach Odenkirchen ausgebaut wird. Der zweigleisige Ausbau ist von besonderer Bedeutung für die Infrastruktur in unserer Region“, unterstreichen der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer und sein Kollege, der Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk.

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Gedenken und Erinnerung der Christdemokraten am Fliegerhorst Venlo

Am Gedenkstein des Fliegerhorstes Venlo haben deutsche und niederländische Christdemokraten Blumen niedergelegt. CDU-Kreisvorsitzender Marcus Optendrenk und Venlos CDA-Parteivorsitzender Jos Teeuwen erinnerten am Grenzübergang in der Venloer Heide an die Bedeutung des größten „deutschen“ Militärflughafens im zweiten Weltkrieg und die Schicksale, die der Krieg in ganz Europa hervorgerufen hat.

„Als Christdemokraten ist uns wichtig daran zu erinnern, dass auf beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze Menschen unter Krieg und Gewalt gelitten haben. Gleichzeitig sind wir als Deutsche dankbar für die Versöhnung, die wir 75 Jahre nach den schweren Kämpfen rund um Venlo erleben dürfen“, so Marcus Optendrenk. Hier werde das Friedensprojekt #Europa besonders greifbar. Horst Obbelode vom Förderverein Fliegerhorst Venlo hatte zuvor durch die Gedenkstätte geführt.

Er beschrieb auch die Arbeit des Vereins heute: „Wir gehen den persönlichen Schicksalen nach, von Piloten, von Menschen die hier gearbeitet haben, aber auch Zwangsarbeitern und Opfern,“ erläuterte Obbelode. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer bei dem anschließenden Treffen im „Birkenhof“ auch von den Schilderungen des Venloer Historikers Ragdy van der Hoek zum „Grenzerleben“ um 1945 herum und nach dem Krieg. Wie die neutralen Niederlande zum besetzten Gebiet wurden, schilderte van der Hoek ebenso wie die Wut und Enttäuschung der niederländischen Grenzbewohner nach dem Krieg. Es habe gedauert, bis Versöhnung möglich gewesen sei. Aber die guten Kontakte direkt an der Grenze hätten vieles erleichtert. „Denn vor 1940 gab es ja eigentlich für die Menschen hier gar keine spürbare Grenze“, so van der Hoek.

Markus Lücker las an dem Gedenkstein aus Briefen seiner Breyeller Großtante, die 1944/45 an Verwandte gerichtet worden sind. Sie machten die menschliche Dimension von Krieg, Leid und Gedenken besonders deutlich, aber auch die Unsicherheit, die nach der Befreiung sowohl auf der Venloer als auch der Nettetaler Seite 1945 bei den Menschen herrschte. Immerhin gab es ja, so erinnerte van der Hoek, auch Überlegungen der Niederländer, als Ausgleich für das erlittene Unrecht, die Grenze bis an den Rhein zu verschieben. Dazu kam es nicht, vor allem weil die Alliierten mit Deutschland andere Pläne hatten. CDU und CDA werden ihren Austausch mit einem Treffen in Venlo schon bald fortsetzen.

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Rekordförderung durch Landesprogramm „1000 x 1000“ – Sichtbare Wertschätzung der Vereine im Kreis Viersen

Im Jahr 2019 profitieren landesweit 2.348 Sportvereine vom NRW-Förderprogramm „1000 x 1000“. Im Kreis Viersen erhalten fast 100 Sportvereine die begehrte Förderung. Dazu erklären die CDU Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Dr. Marcus Optendrenk:

„Mit 4.425.000 Euro wurde in Nordrhein-Westfalen eine Rekordförderung beim Landesprogramm erreicht, von der die Vereine im Kreis Viersen extrem profitieren. Die Erhöhung der Mittel ermöglicht es, alle bisher eingegangenen Anträge zu bewilligen und damit den Sport vor Ort zu fördern. Gefördert werden Sportvereine, die sich gezielt für soziale und gesundheitliche Maßnahmen sowie Bildungsvorhaben im Sport stark machen.

Wir sind sehr froh, dass die unterstützten Maßnahmen das breite Spektrum der Förderschwerpunkte abdecken. Insgesamt erhalten unsere Vereine 96.000 Euro. Mit den Mitteln ist es den Sportvereinen im Kreis Viersen möglich, ihr sportliches Angebot noch weiter auszubauen – ein Gewinn für alle. Die NRW-Koalition zeigt so eine sichtbare Wertschätzung für unsere Vereine.“

Hintergrund:

Pro genehmigter Maßnahme erhalten die Vereine 1000 Euro, maximal drei Maßnahmen eines Vereines können bewilligt werden. Die Landesregierung und der Landessportbund haben sich für 2019 auf sieben Förderschwerpunkte geeinigt: Kooperation Sportverein mit Schulen (985 Anträge), Sport der Älteren (735 Anträge), Mädchen und Frauen im Sport (726 Anträge), Kooperation Sportverein mit Kindertageseinrichtung (673 Anträge), Gesundheitssport (535 Anträge), Integration durch Sport (442 Anträge) sowie Inklusion (329 Anträge).

Die Förderung der einzelnen Kommunen finden Sie hier:

Kempen: Förderung 1000×1000 Vereine

Niederkrüchten: Förderung 1000×1000 Vereine

Viersen: Förderung 1000×1000 Vereine

Grefrath: Förderung 1000×1000 Vereine

Tönisvorst: Förderung 1000×1000 Vereine

Nettetal: Förderung 1000×1000 Vereine

Schwalmtal: Förderung 1000×1000 Vereine

Willich: Förderung 1000×1000 Vereine

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: 2019-10-11 BaD zum Landesprogramm 1000 x 1000

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Schummer und Optendrenk sind zuversichtlich: “Begleitetes Fahren“ bald auch in den Niederlanden möglich

„Begleitetes Fahren mit 17“ macht demnächst hoffentlich nicht mehr an der Grenze zu den Niederlanden halt. Die CDU-Abgeordneten Uwe Schummer (Bundestag) und Marcus Optendrenk (Landtag) freuen sich darüber, dass jetzt auch die Verkehrsminister von Bund und Ländern eine schnelle Lösung mit den Nachbarn anstreben. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst hat dazu eine entsprechende Initiative gestartet. Sie findet offenbar Zustimmung aller seiner Kollegen. „Es gibt bei uns im Grenzraum eigentlich keine Zollhäuschen mehr. Deshalb ist es nur logisch, dass auch begleitetes Fahren mit 17 keine künstliche Grenze mehr ist“, sagt Uwe Schummer, der mit vielen Kollegen aus der deutschniederländischen Grenzregion auf das Problem hingewiesen hatte. In den Niederlanden gibt es mit dem Modell „2todrive“ eine ähnliche Regelung für Führerscheinneulinge. „Das soll möglichst schnell und unkompliziert gegenseitig anerkannt werden“, beschreibt Optendrenk das Ziel für die Verhandlungen mit Den Haag. Er sieht die Landesregierung als Vorreiter für den Abbau von „Grenzbarrieren“ gerade zu den Nachbarn in den Niederlanden.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Uwe Schummer MdB & Marcus Optendrenk MdL – Begleitetes Fahren bald auch in den Niederlanden möglich

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Hilfe zur Selbsthilfe – „Gemeinsam klappt’s“ im Kreis Viersen

Im Kreis Viersen fördert das Land jetzt eine Stelle für eine/n Teilhabermanager/in. Dazu erklärt der CDU Landtagsabgeordnete Dr. Optendrenk:

„Gelungene Integration braucht immer Menschen, die anderen die Hand zur Hilfe reichen. Daher freue ich mich besonders, dass wir im Kreis Viersen jetzt die Möglichkeit bekommen, eine Stelle für eine Teilhabemanagerin oder  –manager zu schaffen. Das Angebot des Teilhabemanagements ist Hilfe zur Selbsthilfe und richtet sich an junge volljährige Geflüchtete, die wir dabei unterstützen wollen, ihre Perspektiven hier in Nordrhein-Westfalen zu erkennen und auch zu nutzen. Das bietet für die jungen Menschen die Chance auf Teilhabe und ebnet den Weg in Qualifizierung, Ausbildung und Beschäftigung. Wir im Kreis Viersen hatten uns beim Land für die Initiative „Gemeinsam klappt’s“ beworben und freuen uns nun, dass wir die Förderung bekommen und die Integration in unserer Heimat wieder eine guten Schritt voranbringen können.“

Hintergrund:

Berechnungsgrundlage für die Stelleneinrichtung ist folgende: Pro 100 geduldete  Flüchtlinge im Alter zwischen 18 bis einschließlich 27 Jahre (Daten des Ausländerzentralregisters/ Angaben der Kommunen) in der jeweiligen Kommune wird eine Stelle gefördert. Kreisfreie Städte, Kreise und kreisangehörige Städte und Gemeinden mit einer geschäftsführenden Stelle erhalten zur Umsetzung des Teilhabemanagements jedoch mindestens eine halbe Stelle. Hier http://www.kfi.nrw.de/Foerderprogramme/_Durchstarten-in-Ausbildung-und-Arbeit_/Baustein-VI/index.php können noch weiterhin Anträge gestellt werden.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: BaD zur Einrichtung von Stellen zum Teilhabemanagement

 

 

CDU schlägt Landrat Dr. Andreas Coenen zur Wiederwahl 2020 vor

Breiter Schulterschluss für eine gute Zukunft des Kreises Viersen

Kreis Viersen. Landrat Dr. Andreas Coenen soll wieder Kandidat der CDU für die Kommunalwahl 2020 werden. Das hat der 16-köpfige Kreisvorstand am Montagabend beschlossen. Die endgültige Entscheidung über die Aufstellung trifft eine Mitgliederversammlung des Kreisverbandes im kommenden Frühjahr.
„Wir sind sicher, dass Andreas Coenen als Landrat weiterhin wichtige Zukunftsthemen angehen wird. Er setzt sich für eine moderne Infrastruktur des Kreises ein, von Breitband bis zu Bahnprojekten. Wir wollen den Kreis Viersen weiterhin zu einem lebenswerten und innovativen Kreis entwickeln. Bei uns sollen wirtschaftliche und soziale Entwicklung zusammen passen mit nachhaltigen Konzepten von Umwelt- und Klimaschutz“, so Kreisvorsitzender Marcus Optendrenk.
Andreas Coenen will wichtige Zukunftsthemen im engen Schulterschluss mit den Städten und Gemeinden in Angriff nehmen. „Dazu gehört etwa auch das Thema des Rettungswesens, bei dem wir jetzt auf die Zielgerade kommen. Es geht darum, dass die Qualität für die Menschen noch besser wird. Mit den Bürgermeistern werde ich mich sehr zeitnah zur Abstimmung der weiteren Schritte in Verbindung setzen,“ kündigte Coenen an.

Der 45-jährige Landrat wurde 2015 erstmals mit großer Mehrheit in das Amt gewählt. Zuvor war er als Kreisdirektor sechs Jahre der Vertreter des Viersener Landrates. Andreas Coenen lebt mit seiner Frau uns seinen beiden Söhnen in Viersen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: PM CDU Nominierung Dr. Andreas Coenen Landrat

Mehr als 12 Millionen fließen für Digitalisierung der Schulen in den Kreis Viersen

Rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres steht die Mittelverteilung für die Digitalisierung der Schulen in NRW fest. Von den Bundesmitteln in Höhe von gut einer Milliarde Euro für Nordrhein-Westfalen fließen nach dem Verteilungsschlüssel des Landes 12,15 Millionen Euro an den Kreis Viersen und die neun Städte und Gemeinden. Mit den weitergeleiteten Bundesmitteln soll das Lernen mit digitalen Medien erleichtert werden. „Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche in den Schulen einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien lernen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk. Auch Bundestagskollege, Uwe Schummer freut sich über die Investitionen im Kreis: „Modern ausgestattete Schulen sind daher eine wesentliche Voraussetzung für gutes Lernen im digitalen Zeitalter.“

Die größten Beträge erhalten der Kreis Viersen mit 2.932.731 Euro und die Stadt Viersen mit 2.869.357 Euro. Grundlage der Verteilung sind im Wesentlichen die jeweiligen Schülerzahlen. Die übrigen Zuweisungen im Überblick: Nettetal 1.419.895 Euro, Kempen 1.004.823 Euro, Schwalmtal 937.536 Euro, Brüggen 475.431 Euro, Grefrath 349.803 Euro und Niederkrüchten 214.048 Euro. Nachrichtlich: Willich 1.265.514 Euro und Tönisvorst 848.374 Euro (Wahlkreis betreut durch Kollegin, Britta Oellers MdL).

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: PM Uwe Schummer MdB und Marcus Optendrenk MdL – Mehr als 12 Millionen fließen für Digitalisierung der Schulen in den Kreis Viersen

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