Bis zu 250.000 Euro für Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums im Kreis Viersen

Der ländliche Raum prägt unseren Kreis Viersen mit zahlreichen Dörfern und Gemeinden. Er bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern Wohnraum, Freizeitmöglichkeiten und die Nähe zur Natur. Auch wichtige Produktionsflächen für die Agrar- und Forstwirtschaft weist er auf. Mit lokalen Traditionen ist der ländliche Raum Ausdruck der Identität seiner Bürgerinnen und Bürger. Daher setzt sich das Land für die Stärkung des ländlichen Raums ein. Im Rahmen der Investitionsförderung für lebendige Dörfer werden im Jahr 2024 18 Millionen Euro bereitgestellt.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Görtz, Britta Oellers und Dr. Marcus Optendrenk erklären dazu:

„Investitionen in den ländlichen Raum sind wichtig, um dessen Lebensqualität auch zukünftig zu erhalten. Projekte zu dessen Stärkung und Entwicklung können mit bis zu 250.000 Euro gefördert werden. Viele Menschen im Kreis Viersen sind auf eine gepflegte ländliche Infrastruktur angewiesen. Ohne Dorfladen, einer geeigneten Anbindung und einer Auswahl an Freizeitangeboten werden Dörfer und Gemeinden unattraktiv. Die Unterstützung durch das Land ist deshalb wichtig.“

Das digitale Antragsverfahren startet ab sofort. Interessierte Gemeinden, Vereine und Einrichtungen können ihren Antrag bis zum 15. April über die Internetseite der zuständigen Bezirksregierung einreichen. Die Fördermöglichkeit der Projekte kann im Vorhinein mit der Bezirksregierung Düsseldorf abgeklärt werden.

Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf und auf der Internetseite des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: PM_Struktur und Dorfentwicklung

Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren: Land macht Innenstadtprojekte im Kreis Viersen fit für die Zukunft

Für die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben die Innenstädte viele Funktionen: Arbeitsstätte, Handel, Treffpunkt, Veranstaltungen Wohnen und vieles mehr. Diese Orte zu stärken und lebendig zu erhalten, ist für die Stadtentwicklungspolitik in NRW besonders wichtig. Deshalb stellt das Land jetzt weitere Fördermittel in Höhe von 35 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verfügung, die unseren Innenstädten zugutekommen.

Dazu erklären die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Görtz und Dr. Marcus Optendrenk:
„Es fließen unter anderem Fördergelder in Höhe von 197.810 Euro in verschiedene Maßnahmen in Alt-Viersen. Mit rund 48.000 Euro wird Schwalmtal-Waldniel zur Schaffung von Innenstadtqualität unterstützt. Und die Innenstadt von Kempen erhält 269.304 Euro ebenfalls für verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität. Unsere Marktplätze und Fußgängerzonen sind wichtige Aufenthaltsorte für die Menschen im Kreis Viersen. Doch jede Bürgerin und jeder Bürger merkt: Unsere Innenstädte wandeln sich. Es braucht Investitionen und Engagement, damit sie lebens- und liebenswert bleiben. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe des Förderprogramms einen Beitrag dazu leisten können.“

Unter die verschiedenen Maßnahmen fallen beispielsweise Verfügungsfonds Anmietung, Anstoß für Zentrenmanagement oder das Unterstützungspaket Einzelhandelsgroßimmobilien.

Am 2. Juli 2018 wurde die Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ gegründet. Sie wird von Partnern der kommunalen Familie, des Handels, der Wohnungswirtschaft, der Baukultur sowie vom Netzwerk Innenstadt und der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne getragen. Ziel ist es, die Städtebau- und Wohnungspolitik in den Stadtzentren weiterzuentwickeln, Förderschwerpunkte zur Innenstadtentwicklung auszugestalten sowie Stadt- und Ortskerne zu stärken.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren

Landesinitiative Europa-Schecks geht an den Start

Die Initiative „Europa-Schecks“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt vielfältige und innovative Projekte europäischen Engagements von und für Bürgerinnen und Bürger.

Unterstützt werden kleine und große Vorhaben, die den Europagedanken in Nordrhein-Westfalen verankern und beispielsweise Wissen über die EU und ihre Institutionen vermitteln oder Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen, um Europa zu (er)leben.

„Mit der sofort startenden Initiative des Landes können viele kreative Ideen engagierter Akteurinnen und Akteure unterstützt werden, um den europäischen Gedanken spürbar zu machen und Bewusstsein für die demokratischen Werte und den Frieden in Europa zu schaffen.“, so Dr. Marcus Optendrenk.

Teilnahmebedingungen, Erläuterungen zur Antragstellung sowie weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.mbei.nrw/de/Europa.

Ausstellungseröffnung „Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur“

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Freiheit in der Entscheidung und Meinung ist für uns deutschlandweit mittlerweile ganz selbstverständlich, jedoch dürfen wir nie vergessen, dass es nicht immer so war. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat deshalb eine kleine Ausstellung zu dem Thema „Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur“ erstellt. Darin geht es um den Umgang mit der Geschichte der SED-Diktatur und der staatlichen Teilung seit dem Ende der DDR.

Diese Ausstellung habe ich kürzlich gemeinsam mit dem kommissarischen Schulleiter Uwe Lagac und dem Politiklehrer Dr. Antonio Liepold im Rhein-Maas Berufskolleg Kempen eröffnet. Dabei bot sich auch die Gelegenheit, mit mehreren Schulklassen über die Ausstellung ins Gespräch zu kommen. „Mir ist wieder deutlich geworden, wie wichtig Demokratiebildung und Geschichtswissen sind. Denn die heutige Schülergeneration hat die Erfahrungen von Diktatur auf deutschem Boden ja zum Glück nicht selbst machen müssen. Umso wichtiger ist es, darüber zu sprechen, was der Unterschied zwischen Freiheit und Unfreiheit, zwischen Demokratie und Diktatur ist.“ Die Offenheit und Diskussionsfreudigkeit aller Beteiligten ist ein gutes Zeichen für unsere Demokratie.

Weitere Infos zu dem Thema gibt es unter http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de .

Geh- und Radweg zwischen Kempen und Grefrath-Mülhausen wird mit Landesmitteln ausgebaut

Mit dem Förderprogramm Nahmobilität unterstützen Bund und Land die Mobilität vor Ort. Davon profitiert auch der Geh- und Radweg zwischen Kempen und Grefrath.
Der Geh- und Radweg an der Kreisstraße 11 zwischen Kempen und Grefrath-Mülhausen wird im Rahmen des Förderprogramms Nahmobilität ausgebaut.
Die Fördersumme für dieses Projekt liegt bei 1.116.300 Euro. Davon trägt das Land Nordrhein-Westfalen einen Anteil von 58.800 Euro.
Dr. Marcus Optendrenk MdL erklärt als Abgeordneter für den Landtagswahlkreis Viersen II: „In unserer ländlichen Heimat ist es ganz selbstverständlich, dass Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Mit dem Ausbau des Geh- und Radwegs zwischen Kempen und Mülhausen wird das Engagement der Landesregierung für die Nahmobilität erneut deutlich. Ein leistungsfähiges Radverkehrssystem bleibt uns ein wichtiges Anliegen.“
Die Nahmobilität hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Als wichtiger Baustein für den Klimaschutz ist es der Landesregierung daher ein zentrales Anliegen, mehr Menschen dazu zu bewegen, Strecken vor Ort zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück zu legen.
Mit dem Förderprogramm Nahmobilität fördern Bund und Land insgesamt 137 Pro- jekte in NRW in einer Gesamthöhe von 91 Millionen Euro. Das Land NRW leistet einen Anteil von rund zehn Millionen Euro.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Förderung Geh- und Radweg