Optendrenk besucht Schmitz Druck & Medien in Brüggen

Klares Signal aus Brüggen – die Wirtschaft braucht Breitband!

„Das Hochladen und Senden digitaler Dateien für Kunden dauert einfach zu lange. Die Kunden zeigen uns die rote Karte und setzen uns die Pistole auf die Brust. Wir brauchen einen zeit- und wettbewerbsgemäßen Breitbandanschluss.“ Horst und Marko Schmitz machten dem Nettetaler Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk, Brüggens Bürgermeister Frank Gellen sowie Claudia Wolters und Joachim Voigt von der CDU-Brüggen schnell deutlich, was der Anlass des gemeinsamen Treffens am 11. April bei der Brüggener Druckerei „Schmitz Druck & Medien“ war – die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und sicheren Internetverbindung. Vor zwei Jahren hatte Optendrenk dies bei einem Termin im Hause Schmitz schon als dringendes Thema mit nach Düsseldorf genommen und dort im Landtag angesprochen. Leistungsfähige Dateninfrastruktur sei nicht nur für Schmitz Druck & Medien von essentieller Bedeutung. In allen Bereichen der Wirtschaft, angefangen beim Dienstleitungssektor bis hin zur Landwirtschaft, ist eine leistungsgerechte Breitbandvernetzung Voraussetzung für die Wirtschaft und entscheidender Standortfaktor für die Kommunen, berichtete Optendrenk. Gerade in ländlicheren Regionen wie dem Kreis Viersen, ist der Breitbandausbau in vielerlei Hinsicht von Bedeutung. Optendrenk erklärte dazu: „Die ländlicheren Regionen sind die wirtschaftlichen Wachstumsregionen unseres Landes. Die Expansion von Unternehmen, das Erschließen neuer Gewerbegebiete wird aber durch schlechte Landespolitik derzeit sehr erschwert. Wenn die Landesregierung es nicht schafft, den Unternehmen etwa durch den Ausbau der Infrastruktur, wie etwa dem Ausbau des Breitbandanschlusses, gute Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, wird es schwer, die Unternehmen hier zu halten, geschweige denn neue Unternehmen anzusiedeln.“ Aus kommunaler Sicht sah Bürgermeister Frank Gellen die Situation ebenfalls kritisch. Das versuche Brüggen durch eigene Vermittlungsarbeit, Organisation und Investitionen wenigstens teilweise auszugleichen. Gellen wirbt seit März 2016 intensiv für den Abschluss von Vorverträgen für den Glasfaserausbau. Die Gemeinde Brüggen ist so auf einem guten Weg, die erforderliche Quote von 40 Prozent zu erfüllen, damit das Gebiet mit Glasfaseranschlüssen ausgebaut wird.
Für den Wahlkampf gaben Horst und Marko Schmitz sowie Frank Gellen Marcus Optendrenk mit auf den Weg, die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Breitbandausbau weiter zu sensibilisieren. Dass der Schutz der Natur wichtig ist, darin waren sich alle einig. Man dürfe es aber mit den notwendigen Ausgleichsmaßnahmen und der Bürokratie der Genehmigungsbehörden bei Zukunftsinvestitionen nicht übertreiben. Ebenso einig war man sich aber auch darin, dass man zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur sowie für Arbeitsplätze vor Ort starke und steuerzahlende Unternehmen braucht, denen auch die Möglichkeit zur Expansion gegeben wird. „Im Zeitalter der Digitalisierung dürfen wir nicht hinterherlaufen und müssen als Politiker die Rahmenbedingungen für Unternehmen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Kommune schaffen“, resümierte Optendrenk.

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v.l.n.r.: Joachim Voigt, Frank Gellen, Claudia Wolters, Marcus Optendrenk MdL, Marko Schmitz, Horst Schmitz

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