Stefan Berger und Marcus Optendrenk besuchen die Westdeutsche Dochtfabrik

Als Jürgen Rüttgers vor zwölf Jahren die Westdeutsche Dochtfabrik (Wedo) in Nettetal-Kaldenkirchen besuchte, wurde er kurze Zeit später zum Ministerpräsidenten von NRW gewählt. Dies alleine war zwar nicht Anlass für die Abgeordneten Stefan Berger und Marcus Optendrenk das Unternehmen zu besuchen, aber „Glück bringen könnte es ja“ erklärten die CDU-Politiker dem Geschäftsführer des Dochtherstellers Dr. Michael Matthäi zur Begrüßung.

Das 1954 gegründete Unternehmen mit 110 Mitarbeitern ist Weltmarktführer für Kerzen-Dochte und beliefert weltweit ca. 300 Unternehmen mit 1.000 verschiedenen Produkten. Stolz erklärte die Geschäftsführung, dass Unternehmen von Kalifornien bis Neukaledonien mit den Dochten aus Kaldenkirchen arbeiten. 86 Prozent der Produktion sind dabei für den Export bestimmt. Pro Tag produziert der Betrieb Dochte in einer Gesamtlänge von 3.000 km. In einem Rundgang durch das Unternehmen erklärten die Geschäftsführer den Abgeordneten sowie dem Nettetaler Bürgermeister Christian Wagner den Produktionsprozess eines Dochtes vom Flechten über die Imprägnierung und Beschichtung bis zum Aufrollen der Dochte. Dass deutlich mehr Technik und Forschung in der Produktion eines Dochtes stecken als man beim Anzünden einer Kerze vermuten mag, wurde den Abgeordneten aus Schwalmtal und Nettetal anschließend im Labor bewusst. „Brennt der Docht zu schnell ab, erlischt die Flamme. Ist der Dort nicht gleichmäßig geflochten, brennt die Kerze nicht gleichmäßig ab. Daher unterziehen wir unsere Produkte fortlaufend genauen Qualitätskontrollen“, erklärte Matthäi. Durch die immer größere werdende Konkurrenz schafft es die Wedo nur durch „hohe Qualitätsansprüche und flexible Angebote“ bei den Kunden zu überzeugen. Um auch in Zukunft den steigenden Marktanforderungen gerecht zu werden, baut das Unternehmen auf junge Fachkräfte. Matthäi erklärte hierzu: „Wir ermöglichen es Studenten hier Abschlussarbeiten zu schreiben. Dabei profitieren wir vom Know-How der Studierenden und diese erhalten einen praktischen Einblick in unsere Arbeit.“

„Wedo ist ein Beispiel für die vielfältige Unternehmenslandschaft im Kreis Viersen mit qualitativ hochwertigen Produkten. Auch in der anstehenden Legislaturperiode ist es unser Ziel, für bestmögliche Standort- und Produktionsbedingungen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, zu sorgen“, unterstrichen Berger und Optendrenk.

 

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„Speedtalking“ mit Armin Laschet in Lobberich

Am Donnerstag Vormittag  war Armin Laschet zu Gast  im Wahlkreis der Viersener Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk und Stefan Berger. Im Café Floral in Lobberich suchte Laschet den direkten Kontakt zu den Bürgern bei Kaffee und Frühstücksbuffet.  Vor 50 CDU-Mitgliedern und interessierten Menschen aus der Region präsentierte sich  Armin Laschet als bürgernaher Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten für die Landtagswahlen am 14. Mai.

Das Wahlkampfmotto „Zuhören. Entscheiden. Handeln“ wurde in persönlichen Dialogen mit den Bürgern aller Generationen deutlich. Laschet erläuterte die Problematiken in Nordrhein-Westfalen sehr eindeutig: Bildung, Wirtschaft und die innere Sicherheit.

Gerade die innere Sicherheit beschäftige die Menschen in unserem Land sehr, so der gebürtige Aachener. Erhöhte Einbruchszahlen, eine besorgniserregende Kriminalstatistik und eine Salafistenzahl, die sich seit dem Amtsantritt von Hannelore Kraft im Jahr 2010 versechsfacht hat, verdeutlichen die Sorgen der Bürger in Nordrhein-Westfalen.

Laschet machte ebenfalls eine „Wechselstimmung“ auf seiner Wahlkampftour durch das bevölkerungsreichste Bundesland aus. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben genug von der Gängelung aus Düsseldorf und davon in vielen Bereichen „Schlusslicht“ zu sein. Des Weiteren betonte Armin Laschet, dass es mit Nordrhein-Westfalen wieder vorwärts gehen muss und die Bevormundung durch die rot-grüne Landespolitik ein Ende hat. Ein klares Signal für den 14.Mai und die Ablösung der SPD-geführten Landesregierung!

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Optendrenk besucht Kempener Boxclub

„Schläge ins Gesicht und auf den Körper, laute Rap-Musik und rauer Umgangston … vermutlich nicht unbedingt das Umfeld in das sich ein Politiker regelmäßig begibt. Trotzdem schön, dass Sie uns besuchen“, begrüßte der Vorsitzende des Kempener Boxclub Rainer Schmitz den Nettetaler Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk. „So weit ist das von meinem Alltag gar nicht entfernt. Zwar schlage ich mich nicht mit den Fäusten, doch auch im Landtag kassiert man schon mal einen Schlag unter die Gürtellinie und muss auch schon mal austeilen. Aber auch dabei muss es – wie im Sport –  fair bleiben“, entgegnete Marcus Optendrenk während die ersten Jugendlichen in der Trainingshalle ankamen.

Entgegen Vorurteilen, dass es beim Boxen lediglich darum gingen sich gegenseitig K.O. zu schlagen, erklärte Schmitz was das Boxtraining den Jugendlichen bedeutet: „Abgesehen von der körperlichen Fitness lernen die Jugendliche hier wie wichtig Disziplin, Taktik und Ehrgeiz sind. Nur wer trainiert, taktisch boxt und an sich selber glaubt hat eine Chance.“ Schmitz erzählte auch von Jugendlichen die diese Eigenschaften durch das Boxen bei ihm lernten und wie diese die Eigenschaften erfolgreich in Schule und Beruf einsetzen. Dass das Image des Boxens deutlich besser geworden ist zeigte sich daran, dass 25 männliche und weibliche Jugendliche aller Altersklassen zusammen trainierten. „Vielen gibt das Boxen auch Selbstvertrauen und auch ich sehe gegen die ein oder andere talentierte Boxerin hier im Club manchmal alt aus“, scherzte Schmitz. Interessierte sind im Kempener Boxclub immer gerne eingeladen ein Probetraining zu absolvieren. Equipment wie Handschuhe oder Helme stellt der Boxclub dabei.

Optendrenk lud zum Abschied den Boxclub in den Düsseldorfer Landtag ein: „Jetzt habe ich mich in ein für mich ungewohntes Feld begeben, dann möchte ich euch auch mein Tätigkeitsfeld näher vorstellen und lade euch gerne in den Düsseldorfer Landtag ein, sofern ich wiedergewählt werde.“

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Armin Laschet im Kreis Viersen

„Willkommen in dem Teil von NRW, wo die CDU die absolute Mehrheit holt“, begrüßte Stefan Berger den CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl Armin Laschet. Dieser fügte siegessicher mit einem Lachen im Gesicht hinzu, dass dies mit der anstehenden Landtagswahl hoffentlich kein Alleinstellungsmerkmal mehr sein werde.

Berger und Optendrenk hatten Laschet am 6. Mai bei dessen Wahlkampftour durch NRW zum Hariksee eingeladen. Viele Bürger die zur selben Zeit bei bestem Wetter am Hariksee joggten oder mit ihren Kindern spazieren gingen, fragten sich, ob dies eine Wahlkampfveranstaltung sei oder eher ein freizeitliches Treffen der Abgeordneten bei gelassener Stimmung. Als Laschet Familien und Kinder einlud mit ihm auf der „Patschel“ über den Hariksee zu fahren, nutzen viele die Gelegenheit ein Selfie mit Laschet zu machen oder ein paar Worte mit dem CDU-Spitzenkandidaten zu wechseln.

Im Anschluss an die Bootsfahrt über den Hariksee besuchten die CDU-Politiker den Willicher Landschafts- und Gartenbaubetrieb der Familie Peiffer. Während der Geschäftsführer Peter Peiffer Laschet erklärte, dass in zahlreichen Stadien auf dem Rasen aus Willich erfolgreich Fußball gespielt wird, erklärte sein Sohn Arnd Peiffer seine Sorge über zu strenge Umweltvorschriften für die Nutzfahrzeuge seines Fuhrparks. „Ich traue mich im Moment nicht zu investieren. Was bringt es mir jetzt eine Dieselmaschine zu kaufen, wenn ich sie in ein paar Jahren wegen eines zu hohen Schadstoffausstoßes nicht mehr nutzen darf.“ Die Sorge konnte Laschet gut nachvollziehen und sagte zu, dass er sich für eine diesbezügliche Planungssicherheit und den fortlaufenden Betrieb von Fahrzeugen mit Dieselmotor einsetzen wird.

Anschließend folgte Laschet der Einladung der Jungen Union in Willich zum Grillen. Durch seinen Bruder, der in Willich wohnt, pflegt Laschet eine ganze besondere Beziehung zu Willich. Vor historischer Kulisse des Schloss Neersen bedankte sich Laschet für den herzlichen Empfang im Kreis Viersen und die vielen neuen Eindrücke. „Die Arbeit und der Eifer der CDU hier im Kreis Viersen sowie die Freundlichkeit und Offenherzigkeit der Menschen in dieser Region sind Ansporn in der Woche vor der Wahl für eine starke Christdemokratie einzutreten“, bedankte sich Laschet zum Abschied.

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Sachverstand und Innovation – Marcus Optendrenk besuchte Sachverständigenbüro May in Kempen

IT-Sicherheit ist nicht nur ein Thema für große Unternehmen und Behörden, sondern ein ganz praktisches Problem für Mittelständler und Bürger. Diese Erkenntnis wurde dem Nettetaler Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk jetzt bei einem Besuch des Sachverständigenbüros Günther May (www.svmay.de) in Kempen noch einmal vor Augen geführt. Deshalb treten auch immer mehr Mittelständler an Fachleute heran und bitten um Beratung. Das ist eines der neueren Geschäftsfelder des Kempener Büros, das auf der St. Huberter Straße seit fast 40 Jahren auch im Bereich Gebäude und Elektroanlagen tätig ist. Daneben ging es in dem Gespräch mit Firmeninhaber Günther May und seinem kürzlich in die Firma eingetretenen Sohn Tobias May um praktische Fragen von täglicher Bürokratie, technischen Standards und Anforderungen, aber auch um den glücklicherweise hohen Sicherheitsstandard in Deutschland. „Hier sind wir in Deutschland weltweit führend. Das verhindert viele Unglücksfälle, vor allem auch Brände in Gebäuden,“ so Optendrenk nach dem Besuch in der Firma, die derzeit acht Personen umfasst. Er ist froh, dass derart qualifizierte Fachleute im Kreis Viersen zu Hause sind und auch in die nächste Generation übergehen. „Das ist ein absoluter Standortvorteil,“ ist sich der CDU-Landtagsabgeordnete sicher.

Marcus Optendrenk beim Sachverständigenbüro Dipl.-Ing. G. May zu Gast

Jens Spahn besucht den Kreis Viersen

„Uns geht es gut – wir müssen uns dessen nur bewusst werden!“

„Niedrige Zinsen, höhere Renten, steigende Lebenserwartung – uns geht es gut. Was wir in den letzten Jahren erreicht haben müssen wir uns nur vor Augen führen.“ Stolz erklärte Jens Spahn einem Dutzend Gästen beim Unternehmerfrühstück und rund 100 interessierten Bürgern beim Mittagstalk was die CDU-geführte Bundesregierung in den letzten Jahren erreicht habe. Für die Umsetzung dieser Ziele trägt Spahn, der am 4. Mai auf Einladung von Marcus Optendrenk den Kreis Viersen besuchte, als parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und ehemaliger Vorsitzender des Bundesfachausschusses Gesundheit und Pflege einen wesentlichen Anteil. Den Grundstein dafür, dass es Deutschland momentan so gut gehe, habe die Politik vor zehn Jahren mit Reformen im Gesundheitsbereich und im Steuerrecht gelegt, erklärte Spahn. „Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen!“. Die Probleme mit denen sich die Politik beschäftigen müsse seien offensichtlich: „Genug Geld haben wir. Planungsverfahren dauern aber zu lange um die Gelder fristgemäß abgreifen zu können.“ Der rot-grünen Landesregierung warf Spahn falsche Prioritätensetzung vor: „Die Landesregierung möchte aus NRW ein Naturkundemuseum machen statt der Wirtschaft Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Wir wollen stattdessen in NRW sichere Arbeitsplätze schaffen sowie vorhandene wirtschaftliche Potentiale in NRW nutzen“, appellierte Spahn.

Diskussionsbedarf bestand für die Unternehmer aus dem Kreis Viersen besonders beim Thema Ausbildung von Fachkräften. Sowohl Spahn als auch die heimischen Abgeordneten Marcus Optendrenk, Stefan Berger und Uwe Schummer unterstrichen, dass dem Trend der Überakademisierung entgegengewirkt werden muss. „Studieninteressierten muss deutlich gemacht werden, dass Absolventen der Meisterschulen den Absolventen der Universitäten in Nichts nachstehen.“

In der Diskussion mit den Bürgern standen besonders die Themen Kultur und Integration im Mittelpunkt. „Deutschland nimmt so viele Geflüchtete auf wie kaum ein zweites Land. Als Gegenleistung für Schutz und finanzielle Unterstützung sowie als Grundstein für eine gelingende Integration dürfen wir aber auch von den Geflüchteten fordern, unsere Sprache zu lernen und sich unserer Kultur anzupassen“, verdeutlichte Spahn. Beide Formate, sowohl das Unternehmerfrühstück als auch der Mittagstalk, waren für beide Seiten ein informativer Austausch über Meinungen, Ideen und Konzepte und sollen in naher Zukunft wiederholt werden.

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Bundesfinanzminister besucht den Kreis Viersen

Klares Signal für Europa, klares Signal für NRW
„Ich möchte nicht lange drum herum reden. Am Sonntag gewinnt die CDU die Wahl in Schleswig-Holstein und nächste Woche auch hier in NRW“, mit seinen ersten Worten im Dülkener Bürgerhaus hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den Applaus von ca. 300 CDU-Mitgliedern sowie zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern schon zu Beginn seines Besuchs im Kreis Viersen auf seiner Seite.
Wie bereits Jens Spahn einen Tag zuvor, unterstrich Schäuble in einem 90-minütigen Vortrag zur Landes-, Bundes- und Europapolitik, dass es Deutschland gut gehe und nicht nur in Europa, sondern auf der gesamten Welt Menschen uns Deutsche für unsere Wirtschaftskraft, das Gesundheitssystem, die geringe Arbeitslosigkeit und den hohen Lebensstandard beneiden. „Wir alleine leben aber nicht auf einer Insel der Seligen. Diesen Wohlstand verdanken wir zu einem Großteil auch unseren Nachbarländern und der gelungenen europäischen Kooperation. Zukunft geht nur mit Europa!“, unterstrich Schäuble. Um diesen Status zu erhalten, seien Investitionen in unsere Zukunft, genauer in das Bildungssystem und die Familien sowie die berechenbare und verlässliche Politik der Christdemokraten unerlässlich.
Kritik übte der Finanzminister und ehemalige Innenminister am nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger. „Es ist eine Schande, was Sie für einen Innenminister haben. Wenn der Innenminister seine Aufgaben nicht erfüllt und die Sicherheit der Bürger nicht gewährleisten kann, dann müssen wir uns nicht wundern, dass die extremen Positionen in Deutschland lauter werden.“
Der heimische Landtagsabgeordnete Stefan Berger verdeutlichte den Zuhörern abschließend die Bedeutung der Bundestagswahl. „Die Chance auf einen Regierungswechsel in NRW kommt nicht alle Tage. Wir haben jetzt die Möglichkeit etwas zu ändern. Wir haben jetzt die Möglichkeit eine neue Regierung zu wählen und wir haben jetzt die Möglichkeit NRW sicherer, stärker, schlauer und stärker zu gestalten. Diese Chance müssen wir nutzen!“

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Landtagskandidaten diskutieren in der Liebfrauenschule

„Qualitätsdiskussion statt Strukturdiskussion notwendig“

„Die Schulen in NRW müssen in erster Linie wieder Schulen sein und nicht Experimentierfeld einer ideologisch geführten Bildungspolitik.“ – deutliche Worte mit denen der direktgewählte Landtagsabgeordnete Marcus Optendrenk der CDU seine bildungspolitischen Ansichten verdeutlichte. Schulleiter Lothar Josten, Lehrer der Liebfrauenschule, die Schüler und ihre Eltern luden ihn und die anderen Kandidaten zur Landtagswahl Tanja Jansen (SPD), Rene Heesen (GRÜNE) und Dietmar Brockes (FDP) ein, um am 27. April gemeinsam über die Themen Innere Sicherheit, Inklusion und G8 bzw. G9 zu sprechen.
Trotz ihrer unterschiedlichen Parteimitgliedschaft waren sich die Landtagskandidaten in Bezug auf die Innere Sicherheit zunächst darin einig, dass die Polizei im Kreis Viersen personell besser aufgestellt werden muss. Marcus Optendrenk ergänzte, dass eine personelle Aufstockung alleine die vorhandenen Probleme, wie z.B. hohe Einbruchszahlen, nicht lösen werden. „Durch die Grenzlage sind die Fluchtwege für Einbrecher ins Ausland kürzer. Die rechtlichen Befugnisse wie verdachtsunabhängige Kontrollen, eine anforderungs- und zeitgemäße technische Ausstattung und eine personelle Aufstockung sind daher absolut notwendig.“ Beim Thema Inklusion plädierte Optendrenk für eine ideologiebefreite Bildungspolitik. „Jeder Schüler und jeder Schülerin hat seine persönlichen Stärken und Potentiale. Deshalb muss jedes Kind in NRW in seinen Fähigkeiten gefördert werden. Ihnen müssen die Möglichkeiten geboten werden, ihre Potentiale zu nutzen. Diese Förderung und ebenso die gesellschaftliche Teilhabe dürfen jedoch anderer Schüler und Lehrer nicht belasten“, führte Optendrenk fort. Dementsprechend sprach Optendrenk sich auch für den Erhalt der Förderschulen und mehr Sonderpädagogen an inklusiven Regelschulen aus. Diese sollen Schüler, Lehrer und Eltern zusätzlich unter die Arme greifen und so eine gelungene Inklusion ermöglichen. Kritik von Seiten der Schüler, Eltern und Lehrern der Liebfrauenschule regte sich vor allem bei der Diskussion darum, ob das Abitur nach acht oder neun Jahren an den Sekundarschulen abgelegt werden soll. Die Kritik war für alle Kandidaten nachvollziehbar. Marcus Optendrenk zeigt Verständnis: „Auch Politik verläuft nicht immer linear. Daher ist es nun notwendig, eine einvernehmliche Lösung mit allen Beteiligten zu finden.“ In seinem Abschlussstatement unterstrich der Nettetaler, man müsse bildungspolitisch endlich die Schulstrukturdiskussion durch eine Schulqualitätsdiskussion ablösen.
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