Neben der 2025 beschlossenen Übernahme von kommunalen Altschulden in Höhe von fast 9 Milliarden Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen werden die Kommunen weiter entlastet. Das Land leitet nun auch Zinshilfen des Bundes an die Kommunen weiter. Für die Jahre 2026 bis 2029 sind dies jährlich rund 164 Millionen Euro. Diese Mittel fließen vollständig, ohne Umwege oder Abzüge und ohne Antrag an die betroffenen Kommunen und werden dort für Zins und Tilgung ihrer Liquiditätskredite eingesetzt.
Für den Kreis Viersen bedeutet dies zusätzliche Entlastungen in Höhe von über 780.000 EUR pro Jahr und damit rund 3,1 Million Euro insgesamt. Davon entfallen jährlich 96.393 Euro auf Grefrath, 217.828 Euro auf Nettetal, 180.067 Euro auf Tönisvorst und 288.011 Euro auf Willich. Diese Mittel gehen direkt an die Kommunen, senken die Zinslast und schaffen mehr Handlungsspielraum für die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.
Die Landtagsabgeordneten Britta Oellers, Guido Görtz und Dr. Marcus Optendrenk betonen die Bedeutung dieser weiteren Entlastung: „Die zusätzlichen Mittel sorgen für spürbare Entlastungen in unseren Kommunen. Jeder Euro aus dem eigenen Haushalt, der deshalb nicht für Zins und Tilgung der Altschulden eingesetzt werden muss, kann für wichtige Aufgaben verwendet werden, die die Menschen vor Ort unmittelbar betreffen. Dies ermöglicht, dort zu investieren, wo der Bedarf am größten ist. So stehen zusätzliche finanzielle Mittel für Straßen und Radwege, Schulen und Kitas, Feuerwehr oder Sport- und Freizeiteinrichtungen zur Verfügung. Dadurch wird die zusätzliche Unterstützung auch für die Bürgerinnen und Bürger spürbar.“
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