Große Unterstützung für Förderung von Sprache und Begegnung

Marcus Optendrenk zu Gast bei Venloer Ratsmitgliedern

„Wir wollen Kindergärten, Schulen und Ehrenamtler besser unterstützen, wenn es um grenzüberschreitende Begegnungen von Kindern und Jugendlichen geht. Dazu wollen wir gemeinsame Initiativen in Venlo und im Kreis Viersen unterstützen und neue Impulse geben.“ Das berichtete der Nettetaler Landtagsabgeordnete nach einem Gespräch mit der Arbeitsgruppe „Grenze“ des Venloer Stadtrates. Dieser Gruppe gehören Vertreter aller Ratsfraktionen an. Ziel der Gruppe ist die GB0415_4604Erarbeitung konkreter Vorschläge, wie die Barrieren durch die deutsch-niederländische Grenze auf allen Ebenen abgebaut werden können. „Eine häufig unterschätzte Barriere ist die Sprache. Wer seinen Nachbarn nicht versteht, tut sich mit Kontakten schwerer“, weiß Optendrenk, der während seiner Bundeswehrzeit in Budel Niederländisch gelernt hat. „Das ist alles andere als perfekt. Aber ich merke, dass es auch den Venloern leichter fällt, wenn sie nicht immer diejenigen sind, die in einer anderen Sprache sprechen müssen“, so der Landtagsabgeordnete. Er unterstützt daher auch Kindergärten und Schulen bei Kontaktanbahnungen beiderseits der Grenze. Im Venloer Rathaus gibt es große Pläne für mehr Sprachförderung. Arbeitsgruppenvorsitzender Frans Aerts will jetzt auch die NRW-Landesregierung in Düsseldorf überzeugen, in diese Projekte zu investieren. Venlo will zeitnah auch die Pläne für ein „Deutschlandhaus“ als Begegnungszentrum umsetzen. Es soll ein Rahmen für einen einfacheren Austausch sein. Früher, so Optendrenk, seien sich an der geschlossenen Grenze jeden Tag viele Menschen begegnet, auch beim Zoll und bei den Speditionen. Das sei seit gut 20 Jahren weggefallen. „Jetzt gibt es gute Ideen, wie gerade junge Menschen sich begegnen können“, sagte der CDU-Politiker.

Gerne können Sie Kontakt aufnehmen per E-Mail unter marcus.optendrenk@landtag.nrw.de oder telefonisch mit meinem Wahlkreisbüro unter 02161/29011

 

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