Marcus Optendrenk (CDU) und Ralf Witzel (FDP) zur Finanzierungsbeteiligung des Landes an den Reaktoren Tihange und Doel: Herr Minister – Fakten auf den Tisch!

Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, soll das Land Nordrhein-Westfalen über den Pensionsfonds an den belgischen Atomkraftwerken Tihange und Doel beteiligt sein. Dazu erklären der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Marcus Optendrenk und der finanzpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Ralf Witzel:

Marcus Optendrenk: „Finanzminister Walter-Borjans muss die Finanzierungsbeteiligung des Landes an den Pannenmeilern Tihange und Doel offen legen. Die Wahrheit muss jetzt auf den Tisch. Es besteht sonst der Verdacht, der Finanzminister wolle bewusst die Beteiligungskanäle verschleiern. Seine Aussage, man könne nie sicher sein, indirekt Unerwünschtes zu finanzieren, nährt unsere Bedenken.“

Ralf Witzel: „Der Finanzminister muss schnellstens Transparenz herstellen. Die Anlagerichtlinien für den Pensionsfonds sollten nicht im Widerspruch zur Politik der Landesregierung stehen. Der Vorgang zeigt die Doppelmoral der abgewählten rot-grünen Landesregierung.“ Im Anhang finden Sie den gemeinsamen Brief von Marcus Optendrenk und Ralf Witzel an NRW-Finanzminister Walter-Borjans zu dem Vorgang.

Gemeinsamer offener Brief an FM zu Geldanlagen des Pensionsfonds

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Tihange: „So geht es nicht!“

Die CDU im Kreis Viersen schließt sich der Kritik von Armin Laschet und Christian Lindner an. „Die Menschen bei uns im Kreis Viersen dürfen von einer Landesregierung erwarten, dass sie nicht zur Finanzierung von „Bröckelreaktoren“ in der Nachbarschaft beiträgt“, so CDU-Kreisvorsitzender Marcus Optendrenk.

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Laschet und Lindner hatten heute erklärt:

Armin Laschet (CDU) und Christian Lindner (FDP) zu Tihange und Doel:

Schluss mit der Doppelmoral: Klarer Kurs bei Tihange im Interesse der Menschen in Nordrhein-Westfalen

Die Landes- und Fraktionsvorsitzenden von CDU NRW und FDP NRW, Armin Laschet und Christian Lindner, werfen der rot-grünen Landesregierung mit Blick auf die finanzielle Beteiligung des Landes an den Pannenmeilern Tihange und Doel Doppelmoral vor. Zudem kündigten die Fraktions- und Parteivorsitzenden an, dass CDU und FDP die finanzielle Beteiligung von Nordrhein-Westfalen über den Pensionsfonds des Landes an den umstrittenen Reaktoren Tihange und Doel schnellstmöglich beenden wollen.

Armin Laschet: „Die umstrittenen Bröckelreaktoren Tihange und Doel sind ein regelrechtes Sicherheits- und Gesundheitsrisiko für ganz Nordrhein-Westfalen. Gerade die Menschen in der Grenzregion verfolgen die wöchentlichen Hiobsbotschaften über den Zustand der Kernkraftwerke in Belgien zu Recht mit zunehmender Sorge. Wir wollen die finanzielle Beteiligung von Nordrhein-Westfalen über den Pensionsfonds des Landes an den Reaktoren in Tihange und Doel umgehend beenden. Wir hoffen, dass Rot-Grün keine dauerhaften Verpflichtungen eingegangen ist, damit wir dieses zweifelhafte Engagement schnellstmöglich stoppen können.“

Christian Lindner: „Wir erwarten von der Landesregierung, – allen voran Finanzminister Walter-Borjans – ihr bisheriges Engagement detailliert offenzulegen. Es ist den Menschen – gerade in den betroffenen Regionen – nicht vermittelbar, dass das Land über den Pensionsfonds an den Reaktoren finanziellen Profit erzielt, während Fraktionen im Landtag die Abschaltung fordern. Das janusköpfige Verhalten von Rot-Grün ist grotesk. Wir werden diese Doppelmoral von Grün-Rot beenden.“

Stefan Berger und Marcus Optendrenk verhandeln Koalitionsvertrag mit

Die Kreis Viersener Abgeordneten Stefan Berger (Schwalmtal) und Marcus Optendrenk (Nettetal) werden in den nächsten Wochen an den Verhandlungen über die zukünftige Regierung von CDU und FDP beteiligt sein.

Der CDU-Landesvorstand hat beschlossen, dass Stefan Berger die Arbeitsgruppe für Wissenschaft und Forschung leitet. Berger war in der letzten Wahlperiode des Landtages auch Sprecher seiner Fraktion in diesem Themenbereich. Marcus Optendrenk ist bei den Koalitionsgesprächen Vorsitzender der fünfköpfigen CDU-Arbeitsgruppe Haushalt und Finanzen. Optendrenk ist bislang haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Unions-Fraktion und Justiziar. Der Koalitionsvertrag wird in 13 Arbeitsgruppen von Union und FDP verhandelt. Die neue Regierung soll vor der Sommerpause stehen.

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Stefan Berger und Marcus Optendrenk besuchen die Westdeutsche Dochtfabrik

Als Jürgen Rüttgers vor zwölf Jahren die Westdeutsche Dochtfabrik (Wedo) in Nettetal-Kaldenkirchen besuchte, wurde er kurze Zeit später zum Ministerpräsidenten von NRW gewählt. Dies alleine war zwar nicht Anlass für die Abgeordneten Stefan Berger und Marcus Optendrenk das Unternehmen zu besuchen, aber „Glück bringen könnte es ja“ erklärten die CDU-Politiker dem Geschäftsführer des Dochtherstellers Dr. Michael Matthäi zur Begrüßung.

Das 1954 gegründete Unternehmen mit 110 Mitarbeitern ist Weltmarktführer für Kerzen-Dochte und beliefert weltweit ca. 300 Unternehmen mit 1.000 verschiedenen Produkten. Stolz erklärte die Geschäftsführung, dass Unternehmen von Kalifornien bis Neukaledonien mit den Dochten aus Kaldenkirchen arbeiten. 86 Prozent der Produktion sind dabei für den Export bestimmt. Pro Tag produziert der Betrieb Dochte in einer Gesamtlänge von 3.000 km. In einem Rundgang durch das Unternehmen erklärten die Geschäftsführer den Abgeordneten sowie dem Nettetaler Bürgermeister Christian Wagner den Produktionsprozess eines Dochtes vom Flechten über die Imprägnierung und Beschichtung bis zum Aufrollen der Dochte. Dass deutlich mehr Technik und Forschung in der Produktion eines Dochtes stecken als man beim Anzünden einer Kerze vermuten mag, wurde den Abgeordneten aus Schwalmtal und Nettetal anschließend im Labor bewusst. „Brennt der Docht zu schnell ab, erlischt die Flamme. Ist der Dort nicht gleichmäßig geflochten, brennt die Kerze nicht gleichmäßig ab. Daher unterziehen wir unsere Produkte fortlaufend genauen Qualitätskontrollen“, erklärte Matthäi. Durch die immer größere werdende Konkurrenz schafft es die Wedo nur durch „hohe Qualitätsansprüche und flexible Angebote“ bei den Kunden zu überzeugen. Um auch in Zukunft den steigenden Marktanforderungen gerecht zu werden, baut das Unternehmen auf junge Fachkräfte. Matthäi erklärte hierzu: „Wir ermöglichen es Studenten hier Abschlussarbeiten zu schreiben. Dabei profitieren wir vom Know-How der Studierenden und diese erhalten einen praktischen Einblick in unsere Arbeit.“

„Wedo ist ein Beispiel für die vielfältige Unternehmenslandschaft im Kreis Viersen mit qualitativ hochwertigen Produkten. Auch in der anstehenden Legislaturperiode ist es unser Ziel, für bestmögliche Standort- und Produktionsbedingungen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, zu sorgen“, unterstrichen Berger und Optendrenk.

 

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„Speedtalking“ mit Armin Laschet in Lobberich

Am Donnerstag Vormittag  war Armin Laschet zu Gast  im Wahlkreis der Viersener Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk und Stefan Berger. Im Café Floral in Lobberich suchte Laschet den direkten Kontakt zu den Bürgern bei Kaffee und Frühstücksbuffet.  Vor 50 CDU-Mitgliedern und interessierten Menschen aus der Region präsentierte sich  Armin Laschet als bürgernaher Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten für die Landtagswahlen am 14. Mai.

Das Wahlkampfmotto „Zuhören. Entscheiden. Handeln“ wurde in persönlichen Dialogen mit den Bürgern aller Generationen deutlich. Laschet erläuterte die Problematiken in Nordrhein-Westfalen sehr eindeutig: Bildung, Wirtschaft und die innere Sicherheit.

Gerade die innere Sicherheit beschäftige die Menschen in unserem Land sehr, so der gebürtige Aachener. Erhöhte Einbruchszahlen, eine besorgniserregende Kriminalstatistik und eine Salafistenzahl, die sich seit dem Amtsantritt von Hannelore Kraft im Jahr 2010 versechsfacht hat, verdeutlichen die Sorgen der Bürger in Nordrhein-Westfalen.

Laschet machte ebenfalls eine „Wechselstimmung“ auf seiner Wahlkampftour durch das bevölkerungsreichste Bundesland aus. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben genug von der Gängelung aus Düsseldorf und davon in vielen Bereichen „Schlusslicht“ zu sein. Des Weiteren betonte Armin Laschet, dass es mit Nordrhein-Westfalen wieder vorwärts gehen muss und die Bevormundung durch die rot-grüne Landespolitik ein Ende hat. Ein klares Signal für den 14.Mai und die Ablösung der SPD-geführten Landesregierung!

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Optendrenk besucht Kempener Boxclub

„Schläge ins Gesicht und auf den Körper, laute Rap-Musik und rauer Umgangston … vermutlich nicht unbedingt das Umfeld in das sich ein Politiker regelmäßig begibt. Trotzdem schön, dass Sie uns besuchen“, begrüßte der Vorsitzende des Kempener Boxclub Rainer Schmitz den Nettetaler Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk. „So weit ist das von meinem Alltag gar nicht entfernt. Zwar schlage ich mich nicht mit den Fäusten, doch auch im Landtag kassiert man schon mal einen Schlag unter die Gürtellinie und muss auch schon mal austeilen. Aber auch dabei muss es – wie im Sport –  fair bleiben“, entgegnete Marcus Optendrenk während die ersten Jugendlichen in der Trainingshalle ankamen.

Entgegen Vorurteilen, dass es beim Boxen lediglich darum gingen sich gegenseitig K.O. zu schlagen, erklärte Schmitz was das Boxtraining den Jugendlichen bedeutet: „Abgesehen von der körperlichen Fitness lernen die Jugendliche hier wie wichtig Disziplin, Taktik und Ehrgeiz sind. Nur wer trainiert, taktisch boxt und an sich selber glaubt hat eine Chance.“ Schmitz erzählte auch von Jugendlichen die diese Eigenschaften durch das Boxen bei ihm lernten und wie diese die Eigenschaften erfolgreich in Schule und Beruf einsetzen. Dass das Image des Boxens deutlich besser geworden ist zeigte sich daran, dass 25 männliche und weibliche Jugendliche aller Altersklassen zusammen trainierten. „Vielen gibt das Boxen auch Selbstvertrauen und auch ich sehe gegen die ein oder andere talentierte Boxerin hier im Club manchmal alt aus“, scherzte Schmitz. Interessierte sind im Kempener Boxclub immer gerne eingeladen ein Probetraining zu absolvieren. Equipment wie Handschuhe oder Helme stellt der Boxclub dabei.

Optendrenk lud zum Abschied den Boxclub in den Düsseldorfer Landtag ein: „Jetzt habe ich mich in ein für mich ungewohntes Feld begeben, dann möchte ich euch auch mein Tätigkeitsfeld näher vorstellen und lade euch gerne in den Düsseldorfer Landtag ein, sofern ich wiedergewählt werde.“

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